Plan C - die zweite Corona-Welle brechen. Immer wieder.

Eine Woche Lockdown, drei Wochen soziales Leben. Jeden Monat.

Das Problem - der Status Quo

Die Corona-Maßnahmen haben sich als wirksam erwiesen. Nur hat das Corona-Virus jetzt einen neuen Verbündeten - die kalte Jahreszeit. Täglich werden weitere Landkreise zu Risikogebieten.
Ein zweiter dauerhafter Lockdown droht.

Die Lösung der Corona-Pandemie

Plan C schafft Vorhersagbarkeit: Zum Brechen von Infektionsketten müssen Personen in den ersten vier bis sechs Tagen nach einer Infektion isoliert werden.
Plan C bedeutet: eine Lockdown-Woche im Monat. Damit schaffen wir die Basis für drei Wochen soziales Leben. Das machen wir jeden Monat.

Das Ziel

Mit Plan C gibt es jeden Monat eine Lockdown-Woche und drei Wochen soziales Leben. Wir starten im November. Plan C ermöglicht Familien das Weihnachtsfest im Dezember.
Mit Plan C haben wir ab Januar jeden Monat eine Woche mit 6 Feiertagen - von Sonntag bis Samstag.

Der Weg aus der Corona-Pandemie

Durch Plan C gewinnen wir wertvolle wissenschaftliche und statistische Erkenntnisse im November und Dezember. Diese Daten sollen als Basis dienen, um ab Januar die Strategie von Plan C zur Politik zu machen. Die Lockdown-Woche kann dabei für jeden einzelnen Monat je nach Bedarf strenger oder weicher ausgestaltet werden.

Durch die gute Vorhersagbarkeit von Plan C gewinnen alle Bürgerinnen mehr Selbstbestimmtheit und Kontrolle zurück. Plan C ermöglicht es ihnen, aktiv daran mitzuwirken, dass unser Gesundheitssystem und unsere Gesellschaft am Leben bleiben.

A plan we can believe in.

Unser Plan C

Lock Eins
Vom 03.01.2021 bis 09.01.2021 – Auswertung und Publikation bis 30.01.2021
Ziel von Lock Eins: Wir machen einen Knick in der Kurve.

Lock Zwei
Vom 01.02.2021 bis zum 06.02.2021 – Auswertung und Publikation bis 28.02.2021
Dieses Mal sind aufgrund der Daten von Lock Eins Vorhersagen möglich, die dann überprüfbar sind.
Ziel von Lock Zwei: Wir zeigen, dass Plan C funktioniert.

Lock Drei
Mitte März ist das Ziel, eine gesetzlich verpflichtende Tagewoche von fünf Feiertagen zu erwirken.
Ziel von Lock Drei: Gesellschaftliches Leben wird wieder möglich.

Plan C ist kinderleicht!

Anna erklärt in ihrem exklusiven Podcast, wie einfach es ist, Plan C umzusetzen.

Corona-Lockdowns dürfen immer nur zu Besuch sein. Sie dürfen niemals einziehen.

Wir können davon ausgehen, dass die tiefhängenden Früchte schon alle gegessen wurden. Keine Jodelwettbewerbe mehr. Wer diszipliniert ist, trägt schon ständig Masken, überall sorgt Plexiglas für Atemraumvereinzelung und Desinfektionsmittel benetzen rhythmisch alle relevanten Oberflächen. Außerdem isolieren sich die meisten Menschen konsequent, sobald sie Symptome haben.

Jede weitere Maßnahme wird nötig, wenn das nicht mehr reicht und sie wird von hier aus weiter optimiert. Alle Früchte hängen hoch und neue Corona-Maßnahmen werden auf Widerstände treffen, die sie überwinden müssen, um zu wirken. Denn wären Leute und Unternehmen in der Lage und willens, sie umzusetzen, wären sie vermutlich schon umgesetzt, freiwillig. Plan C soll dem Abhilfe schaffen.
Es gibt hierbei unzählige Aspekte, aber zwei möchten wir einer genaueren Betrachtung unterziehen.

Positive Selektion und abnehmender Grenznutzen

Normalerweise werden von 1.000 Leuten etwa 80 zu Superspreadern (rechnerisch, Studien sagen hier 80 bis 180). Wir wissen aber vorher nicht, welche dazugehören. Deshalb müssen wir für alle locken. Aber die Eigenschaften, die die Superspreader zu Superspreadern machen, sind trotzdem schon angelegt.
Es sind Menschen, die in der Zukunft symptomfrei und vermutlich ohne Maske auf andere Menschen treffen. Nennen wir dieses Set von Eigenschaften „gesellig“. Die Motivationen können ganz unterschiedlich sein: Geldnot, Notfälle, Zusammenbrüche, Angehörige versterben, Druck im Job, Trennungen, neue Liebe, Corona-Leugner, ausnahmsweise Mal in eine Bar gehen, etc.
Plan C kann diese Effekte abschwächen.

Dieses Set und die Leute erkennen wir vorher nicht, aber es existiert trotzdem. Auch bei einem Lockdown bleiben diese Menschen „gesellig“, evtl. sogar stärker, da Geldnot oder Druck zunimmt. Während ein Lockdown von den allgemeinen 1.000 Leuten etwa 80 % neutralisiert, wird ein Lockdown von den 80 Leuten, deren Voreinstellung „gesellig“ ist, vermutlich nur 50 % erwischen.
Je härter die bereits bestehenden Corona-Maßnahmen sind, desto gravierender ist diese Diskrepanz.
Wenn wir beispielsweise von diesen 920 bereits 740 durch bestehende Corona-Maßnahmen neutralisierten und auch 40 der Geselligen, verbleiben 180/40. Eine weitere Maßnahme, die dann 50 % der 180 neutralisiert, wirkt bei den Geselligen ggf. nur mit 25 %. Es bleiben 90/30.

Wir sehen: Harte Corona-Maßnahmen haben 880 Leute neutralisiert, das sind 88 %. Aber sie haben nur 50 gesellige neutralisiert, das sind 62,5 %. Und die verbliebenen Infizierten bestehen zu 25 % aus Superspreadern und nicht mehr zu 8 %. Das sind alles fiktive Zahlen – aber der Effekt ist real, wir wissen nur nicht wie groß.

Das heißt auch: Wenn es einen Raum gibt, in dem – entgegen der Corona-Maßnahmen – gesellig gesungen wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit höher als sonst, dass in diesem Raum Superspreader in spe sind. Je härter die Maßnahmen, desto stärker ist diese positive Selektion. Es existieren weniger Räume, aber alle verbliebenen Räume werden viel gefährlicher.

Und das heißt: Die Geschwindigkeit der Verbreitung der Pandemie verlangsamt sich immer weniger bei jeder neuen Maßnahme. Denn es gibt noch einen Effekt: Die Wahrscheinlichkeit, in einem beliebigen Raum auf einen aktiven Superspreader zu treffen, steigt an. Aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass dieser aktive Superspreader auf einen anderen Superspreader in spe trifft – eine gesellige Person – steigt ebenfalls an.
Wenn die Freiwilligkeit und Sanktionslosigkeit aus der Gleichung entfernt wird, kann dem entgegengewirkt werden. Daher müssen Lockdowns entweder hart und zwingend sein oder sie müssen weich und freiwillig sein.
Genau an dieser Stelle setzt Plan C an.

Desertationsrate

Unabhängig von der Geselligkeitsquote und unabhängig vom Zwangsniveau der Corona-Maßnahmen gibt es für jede Person einen endlichen Vorrat an Disziplin. Egal wie hoch er ist, er ist immer endlich.
Aus psychologischen, aus finanziellen, aus sozialen oder politischen Gründen kommt irgendwann für jede Person der Punkt, an dem sie sich entscheidet, jetzt Mal ausnahmsweise nicht entsprechend der Vorgaben zu leben. Und irgendwann kommt auch der Punkt, an dem sie grundsätzlich beginnt, nur einen Teil einzuhalten.

Wenn der Sinn von Corona-Maßnahmen in Frage gestellt wird oder Notsituationen zunehmen, schnellt der Punkt nach vorne und das Verhalten tritt früher ein. Paradoxerweise sorgen Lockdowns selbst dafür, dass sie schwerer einzuhalten sind. Aber die Rate schnellt insbesondere dann nach vorne, wenn Corona-Maßnahmen kein erwartbares Ende finden. Menschen können nahezu alles ertragen, wenn es planbar ist.
Wir kennen das alle: Wenn die Schwiegereltern zu Besuch kommen, kommen wir mit allem zurecht, wenn sie nach einer Woche wieder fahren. Wenn sie aber kommen und auf unbestimmte Zeit bleiben, dann würden wir von Beginn an Regeln einführen, die ganz anders aussehen, als jene bei einem zeitlich begrenzten Besuch.
Wenn eine Fastenzeit von 40 Tagen beginnt, können viele sich daran halten. Aber wenn sie auf unbestimmte Zeit angelegt ist, werden viele heimlich naschen gehen.

Je weniger klar beobachtbar der Nutzen und je weniger endlich die Dauer desto mehr Leute werden (spieltheoretisch „to defect“) desertieren.
Lockdowns dürfen immer nur zu Besuch sein. Sie dürfen niemals einziehen.

Corona überwinden - neu gedacht

Corona-Maßnahmen müssen endlich, verständlich und unfrei sein. Und sie sollten sich darauf konzentrieren, wie wir gesellige Menschen überzeugen können – die anderen bedürfen keiner zusätzlichen Motivation.

Wir haben Plan C entwickelt, weil wir ein grundlegendes Problem erkannt haben:
Die gegenwärtigen Corona-Maßnahmen kosten zu viel und wirken zu wenig.
Sie machen weite Teile des Lebens unberechenbar und sind für viele nicht erfüllbar. Das frustriert und demotiviert uns alle. Der Broterwerb sinkt sowohl durch Einschränkungen als auch durch den vollständigen Verlust der Planbarkeit. Vieles muss dreifach geplant werden und bleibt trotzdem unsicher. Die Infektionszahlen und Todeszahlen werden trotz der Anstrengungen steigen und spätestens Mitte November zur Überlastung der ersten Krankenhäuser führen.

Alle Maßnahmenpakete müssten ausreichend sein, um bis einschließlich März umgesetzt werden zu können und die Überlastung der Krankenhäuser zu verhindern. Das sind sie nicht.
Hauptgrund ist die vierfache Verschlechterung des Wetters. Maßnahmen, die im Frühjahr wirkten, werden nun nicht mehr greifen. Das Frühjahr war warm, trocken und sonnig. Das unterstützte alle Corona-Maßnahmen massiv, wir wissen nur nicht, zu welchem Anteil. Der Herbst hat drei Verschlechterungsstufen: Ende September auf 12 °C, Ende Oktober auf 8 °C und Mitte Ende November auf 4 °C. Danach kommt der Winter mit 1,5 °C. Corona-Maßnahmen beginnen, bereits jetzt zu versagen.

COVID-19 braucht viele Menschen, die in vielen unterschiedlichen geschlossenen Räumen auf viele unterschiedliche Menschen treffen. Der Winter bietet viel mehr Risiken als das Frühjahr.
Damit finden selbst sinnvolle Corona-Maßnahmen zu wenig Akzeptanz, um zu wirken.

Der lange Corona-Winter

Viele Leute sind müde, haben Vertrauen in Entscheiderinnen verloren oder glauben nicht daran, dass überhaupt etwas getan werden kann. Viele Leute und Unternehmen haben ihre Reserven aufgezehrt, um Corona-Maßnahmen mittragen zu können. Der Staat kann sie nicht auffüllen.
Die scheinbare Endlosigkeit und Pausenlosigkeit der Anstrengungen führen zum regelmäßigen Brechen der Corona-Maßnahmen. Menschen, die solche Brüche beobachten, beginnen, ebenfalls nachlässig zu werden.
Die Solidarität bröckelt.

Die Alternativlosigkeit erzeugt Widerstand, ohne konstruktive neue Vorschläge zu machen.
Vorwürfe einer Corona-Diktatur werden zu zersetzendem Populismus. Dies wird massiv zunehmen, sobald der Winter kommt.
Damit verliert die Gesellschaft ihre nötige Handlungsfähigkeit. Plan C kann hier entschieden entgegenwirken.
Alle Corona-Maßnahmen müssen die Hürde überwinden, zu belegen, dass sie schaffbar, wirksam und damit lohnend sind. Der Vertrauensvorschuss, der für einen derartigen Beleg nötig ist, ist allerdings aufgebraucht.
Wochenlange Experimente werden ausnahmslos scheitern, weil ihnen so die Grundlage genommen wird.

Handeln ist allerdings notwendig. Es ist Zeit für Plan C.
Denn sobald die Kliniken überlastet sind, bricht das öffentliche und wirtschaftliche Leben vollständig zusammen, da selbst kleine Verletzungen und Krankheiten potenziell tödlich sein können.
Doch ein entschlossenes Handeln ist nötiger denn je. Das Schlimmste steht erst noch bevor.

Winter is coming – but Plan C is here.